Where is everybody? zwei Filmabende von Pawel Szostak

13-06-2013 / 20-06-2013

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  • Where is everybody? zwei Filmabende von Pawel Szostak

    13-06-2013 / 20-06-2013

     

    ABEND #1

     

    All the things I’ll never see

    All the things I’ll never be

    All there is that’s left for me

    Is here in this eternity

    Of isolation

    (The Mighty Boosh)

     

    Where is everybody?

    Eine Person geht in die Wüste und ist allein. Eine andere geht in ein Zimmer und ist allein. Wieder eine an- dere ist umgeben von Menschen und ist allein. Wieder eine andere hat nur eine Person im Leben und ist al- lein. Wieder eine andere hat gar keine Person und ist allein. Eine andere hat Tiere und ist allein. Verschiedene Formen von Isolation, aneinandergereiht um das Nachdenken zu erleichtern. Allein sein kann man nämlich immer. Weil zum Alleinsein braucht man ja nicht unbedingt Hilfe. Nur irgendeine Form der Isolation, die ja ei- gentlich schuldlos ist. Das Klebeband kann ja nix dafür, dass der Strom sich durch seine Anwesenheit isoliert fühlt. Und wenn man dann allein und/oder isoliert ist, hat man überall Klebeband am Körper und/oder hat das Gefühl aus dieser Isolation nie wieder rauszukommen. Man fixiert sich dann vielleicht auf etwas. Einen Men- schen, eine Routine, einen Gegenstand. Eine Schere würde sich beim Klebeband anbieten. In den gezeigten Filmen haben sich drei Filmemacherinnen, auf sehr unterschiedliche Weise, mit Isolation und der Sehnsucht nach ihrem Verschwinden auseinandergesetzt. In ihren Filmen tauchen alltägliche und weniger alltägliche Situationen, und alltägliche und weniger alltägliche Figuren auf. Man kann die Situationen wieder erkennen oder für sich selbst übersetzen. Man kann sich oder andere in den Protagonisten wiederkennen. Etwas Vertrau- tes, das sich im ersten Moment vielleicht nicht gleich erschließt, entdecken. Und plötzlich trifft die Person in der Wüste eine sprechende Schildkröte. Oder jemand kommt ins Zimmer. Oder in der Menschenmenge trifft man jemanden den man mag. Oder jemand anderen. Oder überhaupt jemanden. Ein Gefühl, das man mitneh- men kann.

    (Pawel Szostak)

    Gezeigt werden:
    Jessamy Hadfield – “End.”; (4’32”)

    Rebekka Hagg – “1/125”; (13’22”)

    Barbis Ruder – Pimpette’s Enterprises: “DUKE BOX”(5’40”), MISS STRESS (6’20”), SEVERINE SAN- SPHALLE (5’20”), LADY BAD VIBE (5’40”)

     

    ABEND #2


    Broken Mirror (2013)

    Regie: Yeonjeong Noh

    20-06-2013 – 20:00